Vertretung im Pfarramt

Ab Oktober 2019 ist Annika Wölfel unsere neue Pfarrerin zur Elternzeitvertretung von Pfarrerin Schindehütte.

Am Erntedankfest am 6. Oktober (um 11 Uhr!) werden wir zum ersten Mal Gottesdienst mit ihr feiern.

Hier stellt sie sich vor:

Alles begann im Herbst 1998. Wir fuhren mit dem Tutoriums-Kurs zum Kennenlern-Wochenende nach Marburg. Es war Liebe auf den ersten Blick: Hier in dieser Stadt, so war mir klar, würde ich eines Tages leben wollen. 2001 begann ich mein Studium an der Philipps-Universität Marburg am Fachbereich Ev. Theologie. Sieben großartige Jahre verbrachte ich hier in Marburg mit dem Studium, mit Freunden und auch die Liebe trat hier in mein Leben, diesmal in Fleisch und Blut.

„Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ – Das wusste schon der Prediger im Alten Testament. So wurde es 2008 Zeit für das Vikariat, das mich in den südlichsten Süden unserer Landeskirche nach Hanau-Kesselstadt führte. Es waren zwei spannende Jahre mit Dauerpendeln zwischen Hofgeismar und dem Main. Diese Zeit war auch ein theologisch und soziokulturelles Pendeln zwischen meiner eher traditionell geprägten Heimat Nordhessen und der Rhein-Main-Region.

2010 brach wieder eine neue Zeit an. Wir machten uns auf den Weg Richtung Rhön zu meiner 1. Pfarrstelle in die Diasporagemeinde Neuhof. Im katholisch geprägten Kirchenkreis Fulda lernte ich, dass man stolz darauf sein darf evangelisch zu sein, was Ökumene bedeutet und dass auch Frauen mittlerweile „Unter Tage“ predigen dürfen.

Nun beginnt wieder eine neue Zeit. Dieses Mal in der Markuskirchengemeinde am 01. Oktober 2019. Ich freue mich sehr darauf Marburg, meine alte Liebe, wieder neu zu entdecken. Diesmal als Pfarrerin, Mutter, Ehefrau und Freundin. Und ganz besonders freue ich mich auf die vielen, neuen Begegnungen und Blickwinkel. Welche Zeit wird es werden? – Hoffentlich eine gute und lange Zeit! Im Gepäck habe ich ein Lächeln im Herzen, einen guten Koch zu Hause, Liebe zur Arbeit und die Gewissheit „Gott ist mit dabei“. Fast so ähnlich schreibt es auch Kohelet weiter: „Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.“ (Prediger 3, 12-13)

Bis bald!

Ihre Pfarrerin Annika Wölfel

 

 

 

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