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Dienstag, 19.09.2017

Als die Marbach eine neue Kirche bekam - Teil 2

Festschrift zur Einweihung der Kirche 1964, Titelblatt

Ein festlicher Zug bewegt sich am 6. September 1964 vom damaligen evangelischen Kindergarten der Marbach (heute Kinder- und Jugendhaus Connex) zur neuen Kirche, die „an dem Berghang über dem Bienenweg eine beherrschende Stellung im Dorf“ einnimmt (Oberhessische Presse 27.01.1962).

Nach zwei Jahren Bauzeit ist die Kirche für die Gemeinde in der Marbach fertiggestellt. Nun soll sie auch mit Leben erfüllt werden. Nachdem der Zug unter Glockengeläut und angeführt von den Konfirmanden das Hauptportal der Kirche erreicht hat, übergibt der Architekt Günther Scholz die Schlüssel zunächst an den Vorsitzenden des Gesamtverbandes Marburg, Dekan Lacher. Danach geht es durch den 26 m hohen Turm aufwärts in die Kirche, wo der Festgottesdienst von Prälat Roth aus Kassel gehalten wird.

Die Besucher des Festgottesdienstes nehmen wahr, dass der Innenraum der neuen Kirche durch das große Kirchenfenster auf der Ostseite sehr hell gehalten ist. Die bunte Betonglaskunst, gestaltet vom Marburger Künstler Joachim Spies, belebt die Fläche. Alle anderen Wände der 320 Personen fassenden Kirche sind mit holländischen Klinkern verblendet. Das verschafft dem Raum eine warme und festliche Note. Drei Stufen führen zum Altarraum, in dessen Zentrum ein massiver Altar steht. Seine Besonderheit ist das Relief eines Paradiesbaumes. Markant an der Stirnseite der Kirche hängt ein großes und schlichtes Holzkreuz, das der Künstler Wilhelm Greverus für die Markuskirche geschaffen hat. Die neue Orgel der Kasseler Orgelbaufirma Bosch und der Posaunenchor übernehmen die Begleitung der Lieder.

Vom Einweihungstag an finden regelmäßig jeden Sonntag Gottesdienste in der Markuskirche statt.